Martin Dellwing zeigt, wie man Onlinekurse mit HighLevel erstellt und einen eigenen Kursbereich aufbaut.

Onlinekurse mit HighLevel erstellen - komplette Schritt-für-Schritt Anleitung

March 09, 20268 min read

Wenn du einen Onlinekurs mit HighLevel erstellen möchtest, hast du inzwischen richtig starke Möglichkeiten. Du kannst deine Kurse öffentlich oder intern bereitstellen, kostenlos oder kostenpflichtig anbieten und das Ganze sogar unter deiner eigenen Domain laufen lassen. Zusätzlich kannst du deine Inhalte über GoKollab sichtbar machen und damit noch mehr Reichweite aufbauen.

Genau darum geht es in diesem Beitrag. Ich zeige dir, wie du in HighLevel einen Kurs anlegst, Lektionen strukturierst, Videos hochlädst, Thumbnails einsetzt und den Kurs am Ende in deine Community integrierst. Ohne unnötiges Drumherum, sondern genau so, dass du direkt loslegen kannst.

Warum sich Onlinekurse mit HighLevel lohnen

HighLevel ist längst nicht mehr nur ein CRM oder Marketing-Tool. Wenn du mit Kunden arbeitest, Coachings verkaufst, eine Community aufbaust oder digitale Produkte anbietest, dann ist die Kursfunktion extrem interessant.

Der große Vorteil ist ganz einfach: Du hast alles an einem Ort.

Du brauchst nicht noch fünf zusätzliche Tools für Mitgliederbereich, Kursplattform, Checkout, Automationen und Community. Stattdessen kannst du vieles direkt in HighLevel abbilden. Das spart Zeit, spart Kosten und macht deine Abläufe sauberer.

Gerade wenn du bereits mit einem Subaccount arbeitest, ist es logisch, auch deine Kurse direkt dort zu erstellen. So bleibt alles in einem System und du kannst Kontakte, Zugriffe, Automationen und Inhalte deutlich einfacher miteinander verbinden.

👉Mehr zum generellen System dahinter findest du übrigens hier:
https://ghl-guide.de/was-ist-gohighlevel

Onlinekurs in HighLevel anlegen - der Start im Subaccount

Wenn deine Videos fertig sind und in einem Ordner bereitliegen, gehst du in deinem Subaccount in den Bereich:

Mitgliedschaften > Kurse > Produkte

Dort findest du deine bereits angelegten Kurse oder Produkte und kannst direkt auf Neu erstellen klicken.

An dieser Stelle legst du die Basis für deinen Kurs fest:

  • Kurstitel

  • Kurzbeschreibung

  • Thumbnail

  • Preisgestaltung

  • Sichtbarkeit

Ein sauberer Titel ist wichtig, nicht nur für die Übersicht, sondern auch für die spätere Wahrnehmung im Mitgliederbereich. Wenn du mehrere Kurse aufbaust, solltest du die Benennung von Anfang an klar halten.

Ein gutes Beispiel wäre ein interner Eventkurs wie:

Online Systems Summit (OSS) Hamburg 2026

Dazu noch eine klare Kurzbeschreibung, damit Mitglieder sofort verstehen, was sie erwartet.

Kostenlos oder kostenpflichtig - beides geht

Ein großer Vorteil bei HighLevel Kursen ist, dass du nicht auf ein einziges Modell festgelegt bist. Du kannst:

  • kostenlose Kurse anbieten

  • Kurse mit Einmalzahlung verkaufen

  • Kurse mit wiederkehrender Zahlung freischalten

Damit eignet sich HighLevel sowohl für kostenlose Leadmagnet-Kurse als auch für bezahlte Programme, Mitgliederbereiche oder ergänzende Schulungsplattformen.

Wichtig ist an der Stelle natürlich auch die rechtliche Seite, besonders wenn du digitale Produkte oder Schulungen verkaufst. Gerade bei Kursen solltest du dich mit Themen wie FernUSG, Rechnungsstellung und Zahlungsabwicklung beschäftigen, bevor du öffentlich verkaufst.

Kursstruktur in HighLevel aufbauen

Sobald der Kurs angelegt ist, geht es an die Inhalte. HighLevel arbeitet hier mit einer logischen Struktur aus Modulen und Lektionen.

Typischerweise sieht das so aus:

  • ein Hauptmodul

  • mehrere Unterpunkte oder Lektionen

  • pro Lektion ein Video

  • optional Beschreibung, Links und zusätzliche Ressourcen

Wenn du einen einfachen Kurs oder einen internen Eventbereich baust, reicht oft schon ein einziges Modul mit mehreren Lektionen. Für größere Programme kannst du das Ganze natürlich tiefer strukturieren.

Ein wichtiger Punkt aus der Praxis: Benenne jede Lektion sofort richtig. Das spart dir später jede Menge Frust. Wenn du die Standardbezeichnungen einfach stehen lässt, ärgerst du dich fast immer irgendwann darüber.

Videos hochladen - diese Möglichkeiten hast du

Beim Befüllen deiner Lektionen bietet dir HighLevel mehrere Wege an. Genau das macht die Sache so flexibel.

Du kannst Videos:

  • per Drag-and-drop direkt hochladen

  • aus dem Medienspeicher importieren

  • per Link importieren

  • per Einbettungscode einfügen

Gerade die Option Importieren aus dem Medienspeicher ist stark, wenn du mehrere Videos vorbereitest. Dann lädst du alle Inhalte vorher gesammelt hoch und fügst sie danach nur noch an der passenden Stelle ein. Das ist deutlich schneller, als jede Lektion einzeln hochzuladen.

Wenn du also viele Kursvideos hast, ist das der effizienteste Weg. Erst alles in den Mediendrive oder die Mediathek laden, dann in Ruhe die Lektionen befüllen.

Thumbnails, Beschreibungen und Feinschliff

Ein Bereich, den viele unterschätzen, ist die visuelle Darstellung. Dabei entscheidet genau das oft darüber, ob dein Kurs sauber und professionell wirkt oder eben zusammengebaut.

Deshalb solltest du auf drei Dinge achten:

1. Einheitliche Thumbnails

Wenn du für alle Lektionen ein passendes Thumbnail hinterlegst, wirkt dein Kurs sofort hochwertiger. Für schnelle Setups kannst du auch dasselbe Grunddesign verwenden.

2. Beschreibungen sinnvoll nutzen

Du musst nicht zwingend in jede Lektion eine Beschreibung packen. Aber wenn du Ressourcen, Links oder Hinweise ergänzen willst, ist das ein starker Platz dafür.

3. Custom Fields und Custom Values einsetzen

Das ist besonders spannend, wenn du Kurse personalisieren willst. Du kannst zum Beispiel mit Platzhaltern arbeiten, sodass Teilnehmer direkt mit ihrem Vornamen angesprochen werden. Das wirkt deutlich persönlicher und macht den Mitgliederbereich professioneller.

👉Wenn du tiefer in die Möglichkeiten von HighLevel einsteigen willst, ist dieser Überblick sinnvoll:
https://ghl-guide.de/funktionen

Wichtig bei Lektionen: Veröffentlichen nicht vergessen

Das klingt banal, sorgt aber regelmäßig für Probleme. Eine Lektion kann fertig aussehen, grün markiert sein und trotzdem noch als Entwurf laufen. Dann wird sie den Nutzern am Ende nicht angezeigt.

Deshalb gilt:

Nach jeder wichtigen Änderung prüfen, ob die Lektion wirklich veröffentlicht ist.

Das betrifft vor allem neue Inhalte, zusätzliche Lektionen und später hinzugefügte Module. Wenn etwas nicht sichtbar ist, liegt es oft genau daran.

Große Videodateien in HighLevel

Ein spannender Punkt aus der Praxis: Sehr große Videodateien können problematisch werden. Wenn ein Video mehrere Gigabyte hat, kann der direkte Upload in den Medienspeicher Grenzen haben.

Dann hast du im Wesentlichen drei Möglichkeiten:

  • Datei komprimieren

  • Video normal direkt hochladen

  • mit YouTube, Vimeo oder Einbettung arbeiten

Gerade für längere Aufzeichnungen, Summits oder Eventinhalte ist das relevant. Wenn du viele große Dateien hast, solltest du dir vorher einen sauberen Ablauf überlegen.

Kursdesign individualisieren

Sobald Inhalte und Struktur stehen, kannst du das Design anpassen. Genau da wird es spannend, wenn du deinen Kurs nicht wie Standard aussehen lassen willst.

In HighLevel kannst du unter Customize unter anderem diese Bereiche anpassen:

  • Layout

  • Farbthema

  • Textthema

  • Hintergrundbild

  • Header

  • Lektionen

  • Buttons

  • allgemeine Darstellung

Wenn du technisch fitter bist, kannst du an manchen Stellen sogar mit CSS und JavaScript arbeiten. Damit kommst du noch deutlich weiter und kannst den Look wirklich an deine Marke anpassen.

Für Agenturen, Coaches oder Creator ist das ein echter Vorteil, weil du so nicht an ein starres Kursdesign gebunden bist.

Dozentenprofil und Branding sauber einrichten

Ein Kurs wirkt sofort hochwertiger, wenn nicht einfach nur Videos drinliegen, sondern auch ein vernünftiges Dozentenprofil hinterlegt ist.

Dazu gehören zum Beispiel:

  • Name des Dozenten

  • Titel oder Rolle

  • Porträtfoto

  • kurze Bio

  • optional Logo oder Favicon

Besonders bei einer Branded Domain macht das einen Unterschied. Nutzer merken sofort, ob hier einfach schnell etwas zusammengeschoben wurde oder ob das Ganze professionell aufgebaut ist.

Kurs in die Growth Community oder GoKollab einbinden

Richtig interessant wird es, wenn du deinen Kurs nicht nur im Backend anlegst, sondern aktiv in deine Community integrierst.

Du kannst den Kurs:

  • intern für bestimmte Mitglieder freigeben

  • öffentlich auf GoKollab sichtbar machen

  • kostenlos oder kostenpflichtig listen

  • direkt mit deiner Community verknüpfen

Wenn du zum Beispiel eine interne Lernumgebung aufbaust, kannst du den Kurs gezielt nur für Mitglieder deiner Growth Community freischalten. Das ist ideal für exklusive Inhalte, Eventaufzeichnungen oder Bonusmaterial.

Wenn du öffentlich sichtbarer werden willst, ist GoKollab zusätzlich spannend. Dort kannst du deine Kurse und Communities präsentieren und langfristig mehr Aufmerksamkeit bekommen.

👉Falls du Community und HighLevel zusammen strategisch aufbauen willst, dann ist dieser Beitrag passend:
https://ghl-guide.de/growth-community

Merchant of Record - warum das für Kursanbieter wichtig wird

Ein besonders spannender Punkt ist die Entwicklung rund um das Thema Merchant of Record. Das wird für alle interessant, die mit digitalen Produkten, Kursen oder Communities Geld verdienen wollen.

Sobald eine Plattform hier als Mittelsmann auftritt, werden Themen wie:

  • Zahlungsabwicklung

  • Beschwerden

  • Rückerstattungen

  • steuerliche Prozesse

deutlich einfacher.

Gerade wenn du skalieren willst und nicht irgendwann hunderte oder tausende einzelne Rechnungsprozesse manuell im Kopf haben möchtest, ist das ein echter Hebel.

Für wen HighLevel als Kursplattform besonders sinnvoll ist

HighLevel eignet sich vor allem dann, wenn du nicht nur einen isolierten Kurs willst, sondern ein komplettes System.

Das trifft besonders auf diese Zielgruppen zu:

  • Coaches

  • Berater

  • Agenturen

  • Community-Betreiber

  • Creator mit digitalen Produkten

  • Anbieter von Schulungen oder Mitgliederbereichen

Wenn du ohnehin schon mit Funnels, CRM, Automationen oder Community arbeitest, ist es schlicht sinnvoll, die Kursfunktion direkt mitzunutzen, statt ein weiteres externes Tool dranzuhängen.

Fazit: Onlinekurse mit HighLevel sind deutlich stärker, als viele denken

Wenn du einen Onlinekurs mit HighLevel erstellen willst, bekommst du heute deutlich mehr als nur einen simplen Videobereich. Du kannst Inhalte sauber strukturieren, Videos flexibel einfügen, Kurse designen, personalisieren und mit Community sowie Zugriffslogik kombinieren.

Besonders stark ist das Ganze dann, wenn du nicht nur einen einzelnen Kurs planst, sondern ein echtes Ökosystem aus:

  • Kursen

  • Community

  • Automationen

  • CRM

  • Verkauf

  • Branding

aufbauen willst.

Genau dann spielt HighLevel seine Stärken aus.

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Martin Dellwing ist ein leidenschaftlicher Unternehmer und Experte für GoHighLevel. Mit einem Hintergrund im Betrieb mehrerer erfolgreicher Unternehmen versteht Martin die Herausforderungen, denen sich Unternehmen heute stellen müssen, insbesondere im Bereich Online-Marketing. Sein Wunsch, anderen zu helfen, führte ihn dazu, seinen Blog zu erstellen, wo er seine Erfahrungen und Kenntnisse teilt und anderen hilft, die Vorteile von GoHighLevel zu nutzen. Mit seiner pragmatischen und ergebnisorientierten Herangehensweise möchte Martin seinen Lesern helfen, ihr Online-Marketing auf die nächste Stufe zu heben.

Martin Dellwing

Martin Dellwing ist ein leidenschaftlicher Unternehmer und Experte für GoHighLevel. Mit einem Hintergrund im Betrieb mehrerer erfolgreicher Unternehmen versteht Martin die Herausforderungen, denen sich Unternehmen heute stellen müssen, insbesondere im Bereich Online-Marketing. Sein Wunsch, anderen zu helfen, führte ihn dazu, seinen Blog zu erstellen, wo er seine Erfahrungen und Kenntnisse teilt und anderen hilft, die Vorteile von GoHighLevel zu nutzen. Mit seiner pragmatischen und ergebnisorientierten Herangehensweise möchte Martin seinen Lesern helfen, ihr Online-Marketing auf die nächste Stufe zu heben.

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