
HighLevel Subaccount erstellen und einrichten - Schritt für Schritt Anleitung
Wenn du mit HighLevel startest, gibt es genau einen Punkt, der über alles entscheidet: Du brauchst deinen eigenen operativen Subaccount. Und zwar nicht irgendwann, sondern direkt am Anfang. Warum? Weil der Agenturaccount zwar wichtig ist, aber im Alltag nicht dein Arbeitsgerät ist. Der Agenturaccount ist der übergeordnete Rahmen, damit verwaltest du später alle Subaccounts. Mehr macht er im Kern nicht.
Dein operativer Subaccount ist das Ding, mit dem du wirklich arbeitest: Marketing, Kundenkommunikation, Website, Bewertungen, Automationen, Funnels, alles. In diesem Beitrag zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du deinen Subaccount sauber aufsetzt, welche Einstellungen du sofort prüfen solltest und wie du deinen ersten SaaS Snapshot richtig importierst, ohne dich von typischen HighLevel Eigenheiten aus der Ruhe bringen zu lassen.
Agenturaccount vs. Subaccount: Was ist was?
Der Agenturaccount ist die Verwaltungszentrale. Daran erkennst du ihn oft an der Oberfläche, wenn dort steht „Hier klicken, um zu … zu wechseln“. Dieser Account ist dafür da, dass du Subaccounts anlegst, verwaltest und übergreifende Einstellungen steuerst.
Dein operativer Subaccount ist dagegen deine Werkbank. Hier passiert die echte Arbeit, und genau deshalb brauchst du ihn, bevor du überhaupt sinnvoll loslegen kannst.
👉Wenn du grundsätzlich verstehen willst, was HighLevel eigentlich ist und wie es aufgebaut ist, dann ist das hier der richtige Startpunkt:
https://ghl-guide.de/was-ist-gohighlevel
Starter-Plan: Warum 3 Subaccounts Sinn machen
Im Starter-Plan hast du drei Subaccounts. Und ja, HighLevel hat sich dabei was gedacht.
1 Subaccount für dich selbst - den brauchst du immer
1 Subaccount für Snapshots - zum Testen, Importieren, sauber halten
1 Subaccount für deinen ersten Kunden - damit du direkt live testen kannst, wie alles läuft
Wenn du dann merkst, dass das System sitzt und du Kunden wirklich skalieren willst, ist der logische nächste Schritt meist der Unlimited-Plan. Dann hast du unendlich viele
Subaccounts, und das ist auch der Ursprungsgedanke von HighLevel.
Subaccount erstellen: So war es früher, so ist es heute
Bis vor kurzem hast du einen Subaccount manuell erstellt, indem du auf Unterkonten gegangen bist, oben rechts „Unterkonto erstellen“ klickst und dann auswählst, ob du ein leeres Konto oder ein Branchen-Setup willst. Letzteres bringt oft schon Dinge mit wie Kalender, kleine Automation oder eine Website.
Heute ist es bei vielen Setups so, dass HighLevel deinen operativen Unter-Account automatisch anlegt, wenn du dich korrekt anmeldest und die Schritte so durchgehst, wie gezeigt. Dann siehst du direkt einen Account, bei mir war das im Beispiel „Test 123 GmbH“.
👉HighLevel Funktionen im Überblick:
https://ghl-guide.de/funktionen
In den Subaccount wechseln: Der schnelle Weg
Du kannst unten rechts über „Unterkonto wechseln“ gehen oder klassisch oben links klicken. Dort siehst du „Jüngste“ bzw. „Recent“, also die zuletzt genutzten Konten. Wenn du viele Subaccounts hast, wird die Suchleiste richtig wertvoll. Einfach den Namen eintippen, anklicken, fertig.
Wenn du später mit sehr vielen Accounts arbeitest, wirst du genau diese Suche lieben.
Launchpad: Nett gemeint, aber nicht notwendig
Im Subaccount landest du oft zuerst im Launchpad. HighLevel hat da viel gebaut, viele Erklärungen, Calls, Videos, teilweise in mittelmäßigem Deutsch. Kann man sich ansehen, muss man aber nicht. Wenn du sowieso mit Tutorials, Ausbildung und Community arbeitest, ist das Launchpad nicht der entscheidende Hebel.
Labs: Neue Features sofort aktivieren, aber mit Köpfchen
Jetzt kommt ein Punkt, den viele Anfänger überspringen: Einstellungen - Labs.
Dort landen bei HighLevel die neuen Features, Änderungen und Verbesserungen zuerst. Alles, was nicht ausdrücklich warnt, dass es nicht rückgängig gemacht werden kann, kannst du in der Regel aktivieren, damit du die aktuelle Version nutzt.
Wichtig ist auch: Es gibt Labs im Subaccount und zusätzlich Labs im Agenturaccount Im Agenturaccount steuerst du teilweise übergreifende Dinge, die für alle Subaccounts gelten oder dort überhaupt erst aktiviert werden können.
👉Wenn Du mehr erfahren und HighLevel richtig lernen willst, klicke hier:
https://ghl-guide.de/ausbildung
Unternehmensprofil: Das musst du direkt sauber einstellen
Unter Einstellungen - Unternehmensprofil solltest du dir wirklich Zeit nehmen. Hier legst du viele Grundlagen fest, die dir später Stress ersparen.
Achte besonders auf:
Rechtmäßiger Unternehmensname
Logo
Branded Domain: Damit deine ausgehenden Mails nicht mit kryptischen Standard-Links kommen, sondern sauber gebrandet sind
Zeitzone: Europa, Berlin
Plattformsprache: German
Outboundsprache: Deutschland, damit Datumsformate und Standardwerte korrekt für DACH sind
Gerade bei Custom Fields und Custom Values merkt man sonst später, wie sehr kleine Einstellungen nerven können.
👉Wenn du HighLevel sauber und rechtssicher in der EU nutzen willst, schau dir das an:
Unsubscribe und E-Mail Konformität: Hier stolpern viele
HighLevel hat für den US-Markt starke Unsubscribe-Mechanismen. Für uns im DACH Raum ist die Standardlösung oft nicht optimal. Viele bauen sich deshalb einen eigenen Abmeldelink, den du später in deine E-Mails integrierst.
Und jetzt kommt der Klassiker: In manchen Fällen lässt sich die Deaktivierung des Unsubscribe im Subaccount nicht bestätigen wenn die Plattformsprache auf deutsch ist, wenn das der fall ist, muss die Plattformsprache temporär auf Englisch umgestellt werden, aktualisieren, dann steht dort „Confirm“ statt „Bestätigen“, und plötzlich funktioniert es.
Ja, das ist nervig. Aber wenn du das einmal weißt, sparst du dir später eine Menge Fragezeichen.
Snapshot importieren: Weniger ist oft mehr
Viele suchen vor der Anmeldung ewig nach „den meisten Snapshots“. Ich sage es dir ganz direkt: Zu viele Snapshots machen dich langsamer. Die großen Pakete sind oft überladen, komplex, voll mit Automationen, SMS Setups, vorgefertigten E-Mails und Logiken, die du sowieso auf dein Ziel umbauen musst.
Snapshots sind gut, wenn du gezielt ein Setup brauchst oder dir Beispiele anschauen willst. Aber richtig schnell wirst du erst, wenn du die Basics selber kannst. Dafür ist die Community da.
Snapshot per Link importieren
Wenn du den Snapshot-Link öffnest, landest du oft auf app.level.com oder app.gohighlevel.com und siehst „Yes, import now“. Einmal klicken, dann ist der Snapshot in deinem System importiert.
Snapshot in ein Unterkonto laden
Wenn du ihn in ein bestimmtes Unterkonto laden willst:
Unterkonten öffnen
passendes Unterkonto auswählen
unten rechts auf die drei Punkte
Kunden verwalten
Aktivitäten
„Schnappschuss laden“ auswählen
Snapshot auswählen, oft unter „Imported“
bestätigen und fortfahren
Dann kannst du auswählen, ob du alles übernehmen willst. Kalender, Funnels, Websites, Pipelines, Tags, Workflows, Custom Fields, Custom Values. Für den Start ist „alles übernehmen“ okay, wenn du es dir einmal anschauen willst.
Typischer Login Stolperstein beim Import
Manchmal klickt jemand den Link und ist nicht eingeloggt, weil er über sein White Label im System arbeitet. Dann sieht man eine Seite wie die Startseite und muss oben rechts „Login to App“ klicken, sich einloggen, und danach taucht der Import-Dialog ganz normal auf.
Wichtig: Du musst dich nicht neu registrieren, nur einloggen.
Fazit: So hast du HighLevel direkt sauber aufgesetzt
Wenn du den operativen Subaccount hast, Labs sinnvoll aktivierst, das Unternehmensprofil sauber einstellst und Snapshots bewusst nutzt, bist du nicht mehr im Anfänger-Modus. Dann kannst du anfangen, wirklich umzusetzen, und genau dafür ist HighLevel gemacht.
Jetzt HighLevel 30 Tage kostenlos testen:
👉 Anmeldung zur verlängerten 30-Tage-Testphase (inkl. Community-Zugang): https://www.gohighlevel.com/martindellwing

