funnelpay für GoHighLevel DACH – GoBD-konforme Rechnungen und automatische Steuerberechnung

funnelpay: GoBD-konforme Rechnungserstellung für GoHighLevel-Nutzer im DACH-Raum

March 24, 2026

Wer seine Kurse, Communities oder digitale Produkte über GoHighLevel auf Deutsch verkauft, stößt im DACH-Raum früher oder später auf dasselbe Problem: Die Plattform bietet keine vollständige Lösung für die steuerrechtlichen Anforderungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Reverse Charge, das OSS-Verfahren, GoBD-konforme Belege – das lässt sich mit den integrierten Bordmitteln allein nicht korrekt abbilden. Die Folge: aufwändige Workarounds über Stripe, manuelle Nacharbeit oder im schlechtesten Fall fehlerhafte Rechnungen.

Patrick Mentler, selbst aktiver GoHighLevel-Nutzer und SaaS-Anbieter, hat dieses Problem nicht umgangen – er hat es gelöst. Das Ergebnis heißt funnelpay: eine eigenständige Plattform, die sich nahtlos in bestehende GoHighLevel-Setups integriert und die steuerrechtliche Lücke im DACH-Raum gezielt schließt.

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Warum GoHighLevel im DACH-Raum an Grenzen stößt

Reverse Charge und OSS – zwei Anforderungen ohne native Lösung

Wer GoHighLevel für sein Online-Business nutzt, merkt schnell: Für Verkäufe an Geschäftskunden innerhalb der EU gilt unter bestimmten Voraussetzungen das Reverse-Charge-Verfahren. Die Steuerschuld geht auf den Käufer über, sofern dieser eine gültige Umsatzsteuer-ID vorlegt. Damit das korrekt funktioniert, muss diese ID in Echtzeit beim EU-VIES-System geprüft werden. Ein einfaches benutzerdefiniertes Feld in GoHighLevel erfüllt diese Anforderung nicht.

Ähnliches gilt für das OSS-Verfahren (One-Stop-Shop), das für digitale Dienstleistungen an Privatkunden in anderen EU-Ländern greift. Hier muss der Steuersatz des jeweiligen Käuferlandes angewendet werden – nicht der des Verkäufers. Auch das ist ohne externe Lösung in GoHighLevel nicht automatisiert umsetzbar.

Unvollständige Kundendaten beim Checkout

Das zweite Problem liegt im Checkout-Prozess selbst. Wer über GoHighLevel-Communities oder -Kurse verkauft, erhält vom System nur eine eingeschränkte Datenmenge: Name, E-Mail-Adresse und optional das Land. Ob der Käufer Privat- oder Geschäftskunde ist, ob eine Umsatzsteuer-ID vorliegt, aus welchem Land er genau kommt – das ist in diesem Moment nicht bekannt. Ohne diese Angaben ist eine steuerlich korrekte und damit rechtssichere Rechnungserstellung schlicht nicht möglich.

funnelpay: Aufbau und Funktionsweise

funnelpay fungiert als Vermittlungsschicht zwischen Zahlungsabwicklung und Rechnungserstellung. Der eigene Stripe-Account bleibt die technische Basis für alle Zahlungsvorgänge – Kreditkarte, SEPA-Lastschrift und PayPal (über die native Stripe-Integration) laufen weiterhin darüber. funnelpay übernimmt die dahinterliegende Logik: Wer hat gekauft, woher kommt er, welche Steuer gilt und welche Rechnung muss ausgestellt werden?

Die intelligente Datenanforderungslogik

Das Herzstück des Systems ist eine automatisierte Datenanforderung, die greift, wenn nach einem Kauf nicht ausreichend Informationen für eine korrekte Rechnungserstellung vorliegen:

  1. Ein Kunde kauft – z. B. eine Community-Mitgliedschaft. Die Zahlung wird sofort über Stripe abgewickelt.
  2. funnelpay prüft, ob alle relevanten Kundendaten vorhanden sind.
  3. Fehlt die Adresse, ist der B2B-Status unklar oder liegt keine Umsatzsteuer-ID vor, wird automatisch eine E-Mail an den Käufer verschickt – mit einem Link zu einem kurzen Datenformular.
  4. Der Käufer trägt seine Angaben ein und schickt das Formular ab.
  5. funnelpay berechnet auf dieser Basis die korrekte Steuer und erstellt die passende Rechnung.

Dieser Prozess läuft vollautomatisch – ohne manuellen Eingriff. Das gilt unabhängig davon, ob der Käufer aus Deutschland, Österreich, der Schweiz oder einem Nicht-EU-Land kommt.

GoBD-Konformität und E-Rechnung nach ZUGFeRD

Was GoBD-Konformität in der Praxis bedeutet

Die Grundsätze zur ordnungsgemäßen Buchführung und Datenzugriff (GoBD) stellen klare Anforderungen an die Unveränderlichkeit von Rechnungen und Buchungsbelegen. funnelpay erfüllt diese Anforderungen technisch:

  • Rechnungen sind nach Erstellung unveränderbar. Eine ausgestellte Rechnung kann nicht nachträglich bearbeitet werden.
  • Rechnungsnummern werden systemseitig einmalig vergeben. Duplikate sind technisch ausgeschlossen.
  • Stornierungen erfolgen ausschließlich über Gutschriften, die mit der Originalrechnungsnummer verknüpft sind – kein Löschen, nur Storno.
  • Ein internes Audit-Journal dokumentiert alle Ereignisse – Erstellungszeitpunkt, Rechnungsnummer, Bestellreferenz. Im Fall einer steuerlichen Prüfung ist jeder Vorgang vollständig nachvollziehbar.

E-Rechnung und ZUGFeRD-Standard

Mit der schrittweisen Einführung der E-Rechnungspflicht im B2B-Bereich müssen Rechnungen in maschinenlesbaren Formaten ausgestellt werden. funnelpay unterstützt den ZUGFeRD-Standard: In jede ausgestellte PDF-Rechnung wird automatisch eine strukturierte XML-Datei eingebettet. Für den menschlichen Empfänger ist die Rechnung eine normale PDF – Buchhaltungssoftware wie Lexware erkennt die eingebetteten XML-Daten automatisch und verarbeitet sie direkt.

Funktionsumfang: Was funnelpay bietet

Checkout-Seiten, Order Bumps und Upsells

funnelpay stellt vollständig anpassbare Checkout-Seiten zur Verfügung. Branding-Farben, Logo, Spaltenstruktur, Formularfelder – alles ist konfigurierbar. Ergänzend lassen sich Order Bumps (optionale Zusatzprodukte direkt im Checkout) und nachgelagerte Upsell-Seiten einrichten. Der Käufer kann das Zusatzangebot per One-Click-Buchung annehmen. Alle Zahlungsvorgänge laufen weiterhin über Stripe; funnelpay erstellt hierfür korrekte Rechnungen.

Verkäufer können zudem festlegen, ob sie ausschließlich an Privatkunden, ausschließlich an Geschäftskunden oder an beide Gruppen verkaufen möchten. AGBs lassen sich als Pflichtcheckbox einbinden, inklusive Protokollierung der Zustimmung.

Ratenzahlung – was Stripe nativ nicht kann

Stripe unterstützt keine nativen Ratenzahlungen. funnelpay schließt diese Lücke mit einem eigenen Ratenzahlungsfeature. Der Käufer erhält nach dem Kauf einen persönlichen Link, über den er seinen Zahlungsplan einsehen, offene Raten prüfen, seine Zahlungsmethode aktualisieren und Rechnungen herunterladen kann. Alle Teilzahlungen werden korrekt als Belege ausgestellt.

Abgebrochene Warenkörbe und Social Proof

funnelpay erfasst unvollständige Kaufvorgänge. Über die GoHighLevel-Integration per Webhook lassen sich diese Ereignisse direkt in Automationen überführen – etwa für automatisierte Follow-up-Sequenzen an Interessenten, die den Checkout nicht abgeschlossen haben.

Auf Checkout-Seiten lässt sich zusätzlich eine Social-Proof-Benachrichtigung einblenden, die aktuelle echte Käufe anzeigt – ausschließlich auf Basis tatsächlicher Transaktionen aus dem eigenen Account.

Manuelle Rechnungen, Abos und Kundenverwaltung

Für klassische Dienstleistungsrechnungen steht eine manuelle Rechnungserstellung bereit: Bestehende Kunden und Katalogprodukte können ausgewählt oder individuelle Positionen eingetragen werden. Die fertige Rechnung lässt sich mit einem Zahlungslink versehen – der Empfänger bezahlt direkt per Kreditkarte, SEPA oder PayPal.

Integration mit GoHighLevel und Lexware

Die Verbindung zu GoHighLevel erfolgt über eine API-Schnittstelle. Kauft ein Kunde über eine funnelpay-Checkout-Seite, landen seine Daten automatisch in GoHighLevel. Tags lassen sich auf Produkt- und Checkout-Ebene vergeben, sodass Automationen unmittelbar ausgelöst werden – etwa für den Zugang zu Communities, Kursen oder Coaching-Programmen.

Für die Buchhaltung ist eine direkte Lexware-Integration verfügbar: Rechnungen werden automatisch hochgeladen, ohne manuelle Exportschritte. Wer ein anderes System nutzt, kann Rechnungen gesammelt als ZIP-Archiv herunterladen.

Preismodell: Transaktionsgebühr vom Nettobetrag

funnelpay erhebt keine monatliche Grundgebühr. Die anfallende Transaktionsgebühr beträgt rund 1,5 % vom Nettotransaktionsvolumen – nicht vom Bruttobetrag. Das ist der entscheidende Unterschied zu gängigen Abrechnungstools: Steuern, die ohnehin ans Finanzamt abgeführt werden, fließen nicht in die Gebührenberechnung ein.

Gleichzeitig entfallen die Kosten, die Stripe gesondert für Steuerberechnung und Rechnungserstellung berechnen würde. Wer die GoHighLevel-Preise und verfügbaren Tarife kennt, kann leichter einschätzen, welche Kombinationslösung wirtschaftlich sinnvoll ist.

Aktuell ist funnelpay über eine Warteliste auf der offiziellen funnelpay-Website zugänglich. Für Mitglieder der GoHighLevel-Community gelten eigene Konditionen – direkte Anfrage bei Patrick Mentler empfohlen.

Kleinunternehmerregelung und OSS-Einstellungen

Wer nach § 19 UStG als Kleinunternehmer tätig ist, hinterlegt das direkt in den Steuereinstellungen von funnelpay. Alle ausgestellten Belege erhalten dann automatisch den gesetzlich vorgeschriebenen Hinweistext. Das OSS-Verfahren lässt sich separat aktivieren oder deaktivieren – abhängig davon, ob es für das jeweilige Geschäftsmodell relevant ist.

Fazit

funnelpay schließt eine echte Lücke für GoHighLevel-Nutzer im DACH-Raum. Die automatische Datenanforderung bei unvollständigen Käuferdaten, die GoBD-konforme Rechnungsführung, der ZUGFeRD-Support und die direkte GoHighLevel-Integration machen das Tool praxistauglich – vor allem für alle, die Kurse, Communities oder digitale Dienstleistungen vermarkten und dabei keine Kompromisse bei der Buchführung eingehen wollen. Wer bislang auf komplexe Stripe-Workarounds angewiesen war, findet hier eine saubere, skalierbare Alternative.

Martin Dellwing ist ein leidenschaftlicher Unternehmer und Experte für GoHighLevel. Mit einem Hintergrund im Betrieb mehrerer erfolgreicher Unternehmen versteht Martin die Herausforderungen, denen sich Unternehmen heute stellen müssen, insbesondere im Bereich Online-Marketing. Sein Wunsch, anderen zu helfen, führte ihn dazu, seinen Blog zu erstellen, wo er seine Erfahrungen und Kenntnisse teilt und anderen hilft, die Vorteile von GoHighLevel zu nutzen. Mit seiner pragmatischen und ergebnisorientierten Herangehensweise möchte Martin seinen Lesern helfen, ihr Online-Marketing auf die nächste Stufe zu heben.

Martin Dellwing

Martin Dellwing ist ein leidenschaftlicher Unternehmer und Experte für GoHighLevel. Mit einem Hintergrund im Betrieb mehrerer erfolgreicher Unternehmen versteht Martin die Herausforderungen, denen sich Unternehmen heute stellen müssen, insbesondere im Bereich Online-Marketing. Sein Wunsch, anderen zu helfen, führte ihn dazu, seinen Blog zu erstellen, wo er seine Erfahrungen und Kenntnisse teilt und anderen hilft, die Vorteile von GoHighLevel zu nutzen. Mit seiner pragmatischen und ergebnisorientierten Herangehensweise möchte Martin seinen Lesern helfen, ihr Online-Marketing auf die nächste Stufe zu heben.

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